Die Bahnspezialistin setzt sich beim GP Osterhas in Affoltern am Albis gegen die Mountainbike-Weltmeisterin durch und ist damit erste Leaderin im Frauen-Cup.
Am Ostersamstag kam es in Affoltern am Albis zum grossen Kampf der Radsportdisziplinen: Beim traditionellen Kriterium trafen die Spezialistinnen von Strasse, Bahn und Mountainbike aufeinander. Am Ende setzte sich mit Aline Seitz eine Bahnfahrerin durch. Die 29-jährige Olympiateilnehmerin und EM-Zweite im Scratch sprintete beim GP Osterhas mit Abstand die meisten Wertungspunkte heraus – und wiederholte damit ihren Tagessieg aus dem letzten Jahr. Seitz ist nun auch erste Leaderin im Frauen-Cup.
Hinter Seitz fuhren zwei Mountainbikerinnen aufs Podest. Mara Winter, die auf diese Saison hin zum Team Nexetis gewechselt ist, wurde Zweite. Die 19-jährige Bündnerin gilt sowohl im Gelände wie auch auf der Strasse als Talent. Die bekannteste Teilnehmerin im Feld, Short-Track-Weltmeisterin Alessandra Keller, klassierte sich auf dem dritten Platz. Sie steht hie und da bei Strassenrennen am Start.
Bei den Frauen B sicherte sich Dorine Monnier den ersten Platz und das gelbe Trikot der Leaderin. Die Französin konnte von den Nachwuchsfahrerinnen am besten mit der Elite mithalten. Beide Kategorien starteten gemeinsam und bildeten ein Feld von über 50 Fahrerinnen. Hinter der mehrfachen französischen Bahnmeisterin fuhren zwei Mountainbikerinnen aus der Schweiz aufs Podium: Vivien Greuter und Anna Graf.
Der Frauen-Cup geht am kommenden Sonntag in die zweite Runde. Dann gastiert die Serie erstmals beim Inferno di Cresciano im Tessin. In diesem Jahr zählen insgesamt zehn Rennen zum Kalender.
Text: Adrian Schmid