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Eine Goldmedaille für Lea Fuchs

In Langnau wurden die besten Fahrerinnen des diesjährigen Frauen-Cups geehrt. 24 Fahrerinnen schafften es in die Schlusswertung.


Die Frauen-Cup-Saison 2026 war ein Erfolg: Rund 160 Fahrerinnen nahmen in den Kategorien Elite und Nachwuchs an den zehn Rennen im Rahmen der Schweizer Strassenserie teil. «Wir freuen uns über die positive Entwicklung. Die Zahl der Teilnehmerinnen hat sich auf hohem Niveau stabilisiert», sagte Präsident Ernst Kobel am traditionellen Saisonabschlussanlass in Langnau. 24 Fahrerinnen schafften es in die Schlusswertung und erhielten ein Preisgeld. Voraussetzung dafür war, dass sie mindestens sieben Rennen bestritten hatten.

In der Elite ging der Sieg an Lea Fuchs. Die Fahrerin von Spar CTO Women entschied die Gesamtwertung nach 2022 und 2023 bereits zum dritten Mal für sich. Die 35-Jährige feierte in
diesem Jahr auch internationale Erfolge und erreichte Top-25-Klassierungen an der Tour de Suisse und an der Europameisterschaft in Slowenien. Hinter Fuchs komplettierten mit Livia
Steinmann und Nicole Suter zwei Teamkolleginnen das Podest.


Die Siegerin bei den Frauen B, Dorine Monnier, gewann gleich fünf Rennen. Das Leadertrikot sicherte sich die 17-Jährige bereits nach dem ersten Wertungslauf und verteidigte es bis zum Schluss. Monnier stammt aus der Normandie, lebt mit ihrer Familie jedoch in der Westschweiz. Zum Radsport fand die ehemalige Inline-Skating-Europameisterin erst 2023. Als beste U17- Fahrerin belegte Vivien Greuter (RV Einsiedeln) den zweiten Rang. Dritte wurde Seraina Candita (RMV Chur).

Text: Adrian Locher